Beim Autocross handelt sich um eine Motorsportart bei der mit Autos ausschließlich auf Naturboden gefahren wird. Die Regeln entsprechen jedoch größtenteils denen der Straßenrennen. Bei den Rennen fahren je nach Bahn zwischen 6 und 12 Fahrzeuge gleichzeitig um die beste Position. Dort kommt es beim Platzwechsel oft zu kleine Rempeleien, da man auf losem Untergrund sein Fahrzeug nicht immer so präzise lenken kann wie auf Asphalt. Mutwilliges Zerstören wird jedoch bis zur Disqualifikation bestraft. Mann bezeichnet Autocross auch als Rennsport des kleinen Mannes. Alle Fahrzeuge müssen, je nach Klasse, gewisse Auflagen erfüllen. Alle Klassen müssen jedoch über einen Sicherheitskäfig, einen speziellen Schalensitz, ein Sechspunktgurt und eine zentrale Abschaltung der Elektrik verfügen. Außerdem muss die Brandgefahr im Falle eines Unfalls so gering wie möglich sein. Deswegen wird bei einem Serienfahrzeug alles Brennbare ausgebaut oder durch andere Materialien ersetzt. Die Fahrzeuge sind in 3 Hauptklassen eingeteilt.
Tourenwagen.
In dieser Klasse muss sich die Technik vom Fahrzeug im Serienzustand befinden. Nur sicherheitsrelevante Teile dürfen ausgetauscht oder eingebaut werden. Je nach Verband wird diese Klasse noch in bestimmte Hubraumklassen eingeteilt.
Supertourenwagen.
Hier handelt es sich um eine Serienkarosserie in der Die komplette Technik umgebaut werden darf. So darf z.B. in einem Serienauto ein Motoradmotor eingebaut werden. Auch hier gibt es je nach Verband unterschiedliche Hubraumklassen.
Spezialcrosser
Es ist die Königsklasse im Autocross
In dieser Klasse sind die Eigenbauten zu Hause.
Das Fahrzeug besteht nur aus Rohrrahmen. Sämtliche Technik ist durch optimale Teile zusammengestellt. Diese Klasse wird, je nach Verband wie die Tourenwagen in einzelnen Hubraumklassen eingeteilt.
Es gibt noch einzelne Unterklassen, wie z.B. Cross- Kart, Junior- Kart, Jugendtourenwagen. Diese Klassen sind aber nicht in allen Verbänden gleich und nicht bei jedem Rennen zugelassen. Es gibt mehrere Verbände in der freien Szene. Der offizielle deutsche Dachverband ist wie bei den anderen Motorsportarten der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB). Auf internationaler Ebene ist die FIA dafür zuständig. Bei allen Verbänden stehen jedoch die Umwelt- und Sicherheitsbestimmungen im Vordergrund. Diese werden jedes Jahr nach neusten Erkenntnissen aktualisiert
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